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Risikoeinschätzung & Diagnose des Diabetes mellitus

Unter bestimmten Voraussetzungen empfiehlt sich die regelmäßige Risikokontrolle beim Arzt.

 

Messen des Blutzuckers mit Blutzuckermessgerät

Sie haben den FINDRISK-Test gemacht und ein erhöhtes Risiko festgestellt. Doch die Frage bleibt: Gibt es bestimmte (Risiko-)Faktoren, bei deren Vorliegen generelle Aufmerksamkeit geboten ist? Ja, die gibt es:

  • Alter über 45 Jahre
  • ein BMI (Body-Mass-Index) ≥ 27 kg/m² (Übergewicht/Adipositas)
  • bestehender Bluthochdruck ≥ 140/90 mm Hg
  • bestehende Fettstoffwechselstörungen (erhöhte Cholesterin- oder Blutfettwerte)
  • bestehende Herzerkrankungen
  • Diabeteserkrankung in der Familie
  • wenn die Blutzuckerwerte früher schon einmal erhöht waren
  • wenn Frauen in der Schwangerschaft einen Diabetes hatten

In diesen Fällen empfiehlt es sich, im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen Stoffwechselparameter wie Nüchternblutzucker, Zucker-Langzeitwert (HbA1c) und Blutfettwerte regelmäßig beim Arzt überprüfen zu lassen (z.B. „Check-up 35“ alle 2 Jahre).

Wann sind eigentlich die Blutzuckerwerte zu hoch?

Als erstes wird der Nüchternblutzuckerwert gemessen. Ist dieser bei 2 Messungen jeweils zwischen 100 und 125 mg/dl, liegt ein Prädiabetes (oder erhöhter Nüchternblutzucker) vor. Bei höheren Blutzuckerwerten wird von einem Diabetes gesprochen, bei Werten unter 100 mg/dl von einem normalen Blutzucker.

Für weiterführende Informationen und Hilfestellungen, welche Ärzte Ihnen zur Bestimmung Ihres Diabetes-Risikos weiterhelfen können, welche Blutwerte bestimmt werden sollten und wie Sie diese interpretieren können, können Sie sich gerne an dip@diabetesstiftung.de wenden.



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