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Lass Dich doch einfach mal los.

 

„Lass Dich doch endlich mal los.“

…Dann wirst sehen, dass es gar nicht so schwer ist, Du zu sein, zu finden wer Du wirklich bist, so wirklich, wenn keiner hinsieht.

Du brauchst Dich nicht zu verstellen, denn ich liebe Dich noch genau so wie damals, als Du vor mir standest, mit Deinen großen blauen Augen, dem weißen Shirt und der zerrissenen Jeans.

Also zieh die dumme Maske ab, befrei‘ Dich von Deiner Fassade.

Denn Du zwingst mich dazu, Dich auszulachen.

Denn das alles bist nicht Du.

Kannst Du nicht sehen, wie Du Dich belügst ?

Lass uns Dein Spiegelbild betrachten, sag mir was Du siehst.

Siehst Du noch den Jungen von damals ?

Plötzlich ist Dir peinlich, was Du früher noch als „Freiheit“ betiteltest.

Komm mit mir, lass Dich einfach fallen.

Lass den Dingen ihren Lauf und lehn Dich zurück, denn es wird alles gut.

Manchmal fehlt uns nur ein bisschen Grundvertrauen.

Doch das alles bist nicht Du.

Wechsel endlich die alberne Stoffhose gegen Deine einst heiß geliebte zerrissene Jeans.

Denn in genau diesen Jungen habe ich mich damals in der Menschenmenge im strömenden Regen verliebt.

Also lass uns fliehen noch heute Nacht, vor dem was uns schon so lange im dunklen versinken lässt.



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