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Wie gehe ich gegen etwas vor, dass ich nicht sehe oder spüre?

Typ-2-Diabetes zeigt zunächst keine oder sehr unspezifische Symptome. Daher sind Risikofrüherkennung und Vorsorge so wichtig.

 

Wasserflaschen

Das Heimtückische ist, dass erhöhte Blutzuckerwerte zunächst keine Beschwerden verursachen. Dass die Werte erhöht sind, wird meist zufällig bei einer Laboruntersuchung festgestellt. Klassischen Symptome wie

  • starker Durst, starker Harndrang (besonders nachts)
  • Gewichtsverlust
  • trockene Haut, schlecht heilende Wunden
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Müdigkeit

treten meist viel später oder gar nicht auf. Auch die Ausprägung der Symptome ist von Person zu Person sehr unterschiedlich. Besonders wenn die Symptome milde ausgeprägt sind, werden sie v.a. von älteren Menschen nicht wahrgenommen oder als Alterserscheinung abgetan.

Der Diabetes kann also lange im Verborgenen schlummern. Zum Zeitpunkt der Diagnose besteht die Erkrankung unter Umständen bereits schon seit Jahren und die erhöhten Blutzuckerspiegel haben im schlimmsten Fall bereits erste Schäden verursacht.

Daher sollte man bei erhöhtem Diabetesrisiko nicht auf Symptome warten, sondern – vor allem, wenn der FINDRISK bereits ein erhöhtes Risiko gezeigt hat – regelmäßig beim Arzt die Blutzuckerwerte überprüfen lassen und rechtzeitig mit der Vorsorge beginnen. 



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