published in 'dip-6 von Juptr' on Juptr.io

0
0

Warum Ballaststoffe gar kein Ballast sind

Durch eine ballaststoffreiche Ernährung kann das Risiko für bestimmte Erkrankungen gesenkt werden.

 

Ballaststoffreiche Produkte zum Herz gelegt

Ballaststoffe gehören zu den Kohlenhydraten, die vom Menschen gar nicht oder nur in kleinen Mengen verdaut werden. Daher dachte man früher, dass diese für den Körper „wertloser“ Ballast seien. Doch weit gefehlt. Eine ballaststoffreiche Ernährung kann das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Dickdarmkrebs senken und zu einer Senkung des Cholesterinspiegels beitragen. Ballaststoffe sind pflanzliche Fasern. Sie verstecken sich in den Randschichten des Getreidekorns und sind Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände. Die besten Ballaststoffquellen sind daher Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreideprodukte.

Eine ganz wichtige Eigenschaft, die besonders beim Abnehmen und der Gewichtserhaltung hilfreich ist: Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an, fördern die Verdauung und verzögern die Magenentleerung und machen so länger satt!

Wie Sie durch cleveres Tauschen innerhalb der jeweiligen Lebensmittelgruppen Ihre Ballaststoffzufuhr erhöhen, erfahren Sie in den dazugehörigen Kapiteln in den kommenden Tagen.

Ein wichtiger Punkt vorab: Wer lange ballaststoffarm gegessen hat, beginnt mit einer schrittweisen Erhöhung des Ballaststoffanteils, damit der Darm Zeit hat, sich an die neue Kost zu gewöhnen und unangenehme Blähungen vermieden werden. Trinken Sie zudem ausreichend, damit die Ballaststoffe ihre Wirkung optimal entfalten können.

Bevor es los geht…

Eine universelle Bestandsaufnahme ist bei der Gruppe der Kohlenhydrate schwierig. Starten Sie daher jeden Tag und jedes neue Thema mit einem Blick in Ihr DiP-Ernährungstagebuch. Wie sieht es mit Obst und Gemüse aus? Stehen bereits viele Vollkornprodukte auf dem Speiseplan? Welche Sättigungsbeilagen wählen Sie? Was sind Ihre bevorzugten Zubereitungsarten?



Published in: