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Best of Honduras: Unterwasserwelten, Maya-Ruinen und Kaffeeplantagen

Honduras hat mich begeistert! Warum auch Ihr das wunderschöne Land mit seinen herzlichen Menschen auf eure #BucketList2017 packen solltet, erfahrt Ihr in meiner Top 5 of Honduras

 

Entspanntes Flair auf der Karibikinsel Utila

Bunte Unterwasserwelt auf Utila

Nirgendwo ist Tauchen so günstig und schön wie auf Utila. Die Insel ist Teil der Bay of Islands im Norden des Landes an der Karibikküste. Hier kann man super günstig seinen Tauchschein machen und dabei die spektakuläre Unterwasserwelt kennen lernen. Ob die ersten Atemzüge unter Wasser oder Nachttauchen, Wracktauchen oder Tieftauchen – hier ist für jeden was dabei. Es lohnt sich, die Preise vor Ort zu vergleichen, denn manchmal gibt’s die Unterkunft gratis zum Kurs dazu. Wer nicht gern taucht, kann auch beim Schnorcheln auf eigene Faust bunte Korallen, schillernde Papageienfische, Muränen, Rochen und Barakudas sehen. Nach dem Tauchgang kann man das entspannte Flair der Karibikinsel genießen, den Sonnenuntergang aus der Hängematte anschauen und bis in die frühen Morgenstunden zu lautem Reggaeton tanzen.
 

Gefleckter Adlerrochen (Foto @ Jonathan Hobbs)

Maya-Zauber in Copan Ruinas

Die Maya-Ruinen in Copan sind magisch. Bunte Aras begrüßen die Besucher, bevor man auf den großen Platz tritt, auf dem die ersten Pyramiden und Stelen zu bestaunen sind. Viele von ihnen sind unglaublich gut erhalten und so kann man in die längst vergessenen Zeiten eintauchen, in denen die Mayas hier unter dem Herrscher 18 Kaninchen gelebt haben.
 

Eine Replik zeigt den Herrscher 18 Kaninchen. Das Original befindet sich im Museum in Copan.

Besonders schön: Nur wenige Ruinen wie zum Beispiel die spektakuläre Hieroglyphen-Treppe sind abgesperrt, sodass man entspannt durch die von Bäumen bewachsenen Stätten wandern kann. Außerdem gibt es hier weder nervige Souvenirstände noch den Massentourismus wie an den bekannten Maya-Stätten in Guatemala oder Mexiko.
 

Blick auf eine Pyramide

Coffee, Coffee, Coffee

 

Früchte einer Kaffeepflanze

Wer Kaffee liebt, wird Honduras lieben. In der Gegend rund um Copan gibt es wunderschöne Kaffeeplantagen. Familien schließen sich hier zu kleinen Kooperativen zusammen und bieten frischen, ökologischen und fair gehandelten Kaffee zu guten Preisen an. Auf der Suche nach einer Besichtigung und Verköstigung nimmt einen der Kaffeebauer schon einmal mit in seinen Garten und erzählt vom Kaffee- und Bananenanbau, während seine Frau bereits eine Tasse des schwarzen Goldes frisch aufbrüht. Außerdem kann man die Kooperative besuchen und den Weg des Kaffees so von der Ernte über Trocknung, Röstung und Mahlen nach verfolgen.

 

Hier wird die geerntete und geschälte Kaffeebohne zum Trocknen ausgelegt, bevor sie geröstet wird und ihre typisch braune Farbe erhält

Natur und Alltag am Lago de Yojoa

Der schöne Lago de Yojoa liegt im Herzen Honduras und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Ob eine kleine Wanderung in den Wäldern um den See herum oder eine Bootsfahrt mit Kayak oder Kanu – hier erlebt man die Natur fernab von Massentourismus. In den umliegenden Dörfern kann man den mittelamerikanischen Alltag in all seiner Authentizität erleben und die freundlichen Einheimischen sind besonders hilfsbereit.
 

Wunderschöne Natur rund um den Lago de Yojoa

Das Nationalgericht Honduras: Baleadas is all you need

Ich habe mich praktisch nur von ihnen ernährt: Baleadas. Die dünnen Teigfladen mit Bohnenmuß, Käse und Creme sind unglaublich lecker und sooo günstig (zwei einfache Baledas gibt’s für 50 Cent). Wer etwas mehr Hunger hat, kann sie gefüllt mit Gemüse, Fleisch oder Ei bestellen oder einfach als Superbaleada mit allem drum und dran. Ein Grund für mich, Baleadas mit in die Top 5 zu packen.
 

Superbaleda mit Bohnenmuß, Salat, Rührei, Hühnchen und Käse

Honduras ist einfach wunderschön und vielseitig. Aufgrund der hohen Kriminalitätsrate lassen viele Reisende das Land aber links liegen. Dabei sind die Menschen hier besonders herzlich, die Natur über und unter Wasser unglaublich schön und die Kultur beeindruckend. Ich habe mich hier nicht einmal unsicher gefühlt, was auch den Erfahrungen anderer Reisenden entspricht.

Leider konnte ich nur einen kleinen Teil des Landes bereisen. Ein Grund für mich, noch einmal wiederzukommen!



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