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Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2

Drei Stufen der Diabetesbehandlung

 

Es gibt verschiedene Stufen der Diabetes-Behandlung.

Zu Beginn der Erkrankung können zumeist mit Gewichtsabnahme und Bewegungssteigerung sehr gute Ergebnisse erzielt werden (Stufe 1 der Behandlung). Beides hilft die Insulinresistenz zu durchbrechen. Sobald der „Türöffner“ Insulin seine Wirkung wieder optimal entfalten kann, sinken auch die Blutzuckerwerte. Das körpereigene Insulin kann wieder wie gewohnt wirken und der Blutzuckerspiegel normalisiert sich.

Durch eine Änderung Ihrer Lebensgewohnheiten haben Sie daher einen großen Einfluss auf den Erfolg der Behandlung.

Wenn eine Umstellung der Ernährung und der Bewegung nicht möglich sind oder aber nicht ausreichen, wird vom behandelnden Arzt eine medikamentöse Therapie angeordnet (Stufe 2 der Behandlung).

Tabletten die zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels führen, werden als Orale (über den Mund) Antidiabetika (Wirkung gegen Diabetes) bezeichnet. Diese Tabletten wirken an unterschiedlichen Stellen im Körper und helfen den Blutzuckerspiegel auf normale Werte zu senken. Hier ist es sehr wichtig sich an die genauen Anweisungen des Arztes zu halten und den Arzt über eventuell auftretende Nebenwirkungen sofort zu informieren.

Sollten die Tabletten im Verlauf der Diabeteserkrankungen nicht ausreichen um die Blutzuckerwerte im normalen Bereich zuhalten, kann eine zusätzliche Insulintherapie vom Arzt verordnet werden (Stufe 3 der Behandlung).

Hier ist aber eine besondere Einweisung (Diabetesschulung) in die Therapie unbedingt erforderlich. Damit bekommen die Menschen mit einer notwendigen Insulintherapie die Sicherheit im normalen Alltag damit zu Recht zu kommen. 

Folgeerkrankung – bei unbehandeltem Diabetes?

Wird der Diabetes nicht behandelt kann dies schwerwiegende Folgen haben. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte können zu Folgeschäden an Augen, Nieren und Füßen führen. Auch das sogenannte autonome Nervensystem kann geschädigt werden. Dies kann zu Verdauungsproblemen, Erektionsstörungen und bei Frauen zu Scheidentrockenheit und veränderter Sensibilität im Genitalbereich führen.

Durch eine dauerhaft gute Behandlung des Diabetes können Folgekrankheiten vermieden werden. Sie können selbst durch Ihr Bewegungs- und Ernährungsverhalten viel dazu beitragen.



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