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Mein Slam-Beitrag zu dem Thema "Toleranz".


Rinoa

Toleranz - Neue Welten

 

Viele Menschen, viele Lichter,

viele Farben, viele Gesichter.

Viele Gedanken, viele Ideen,

viel zu sehen, viel zu verstehen.


Wir sind alle gleich.

Wir sind alle verschieden..

Was gegensätzlich klingt

ist das wahre Leben.

Wir sind alle Menschen

aus Fleisch und Blut

mit so vielen Gefühlen,

die mit dem Wind wehen,

nie still stehen,

sich auch mal drehen,

manches Mal vergehen,

um neu zu entstehen...


Ist etwas fremd und neu,

beäugen wir es skeptisch,

bleiben alten Mustern treu,

bleiben vorsichtig und scheu.

Passt der Rahmen nicht

wird das Bild gleich verbrannt.

nicht als Kunstwerk anerkannt.

Die Geschichte die es erzählt,

ist für uns nicht relevant,

wie Sand in der Hand,

lassen wir sie verrinnen,

anstatt sie uns anzuhören

und Zweifel zu bezwingen.


Bloß nicht auf einander hören,

lieber die Ohren verschließen.

Wir hocken in unseren Verließen,

gefangen in unseren Welten,

in denen unsere eigenen Regeln

und nicht die Anderer gelten.

Wir müssen damit aufhören

uns ständig zu verletzen,

mit scharfer Munition zu schießen,

bis Blut und Tränen fließen.


Wir müssen akzeptieren lernen,

dass wir nicht alles verstehen -

anstatt aufeinander loszugehen.

Wir müssen aufhören etwas zu erzwingen

nur weil wir es anders sehen.

Wir sollten keine Gegner suchen,

uns nicht für allerlei verfluchen...


Es liegt allein in unserer Hand...

Kommt! Wir schauen über den Rand.

Beurteilen nicht nach Äußerlichkeiten,

lassen uns nicht von Vorurteilen leiten,

werfen einen Blick hinter die Fassaden,

lassen uns einfach mal einladen,

in eine fremde, neue Welt

und wir werden merken,

dass unsere nicht zusammenfällt.



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