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There was nowhere to go but everywhere, so just keep on rolling under the stars. - Jack Kerouac 


Ann-Christin

Bucket List 2017: Südstaaten USA 

Neues Jahr, neue Ziele. Die Urlaubsplanung kann beginnen. Lass Dich inspirieren von den Foto-Highlights aus meinem Urlaubsjahr 2016. 

 


Welcome to the South!

Drei Mini-Guides für drei außergewöhnliche Südstaaten-Destinationen: Kentucky, Nashville (Tennessee), New Orleans (Lousiana). 

#1 KENTUCKY

Kentucky - die schönste Überraschung in meinem Urlaubsjahr 2016.  Der Bluegrass State entzückt mit endlos weiten Feldern, farbenfrohen Bäumen und der Herzlichkeit seiner Bewohner. Hier habe ich gelernt: Southern hospitality really is a thing. Meine Tipps für einen unvergesslichen Urlaub in 'Bourbon Country' findest Du hier: 

 

Bourbon Country / Kentucky River

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Keep your friends close. Keep your bourbon closer. - Old Kentucky Proverb

Louisville, Kentucky: 

Die größte Stadt im Bundesstaat Kentucky ist bei internationalen Reisenden relativ unbekannt. Dabei ist Louisville die Heimat des Kentucky Derby und Geburtsstadt von Muhammad Ali, dessen Leben und Werk im Muhammad Ali Center verewigt wurde. Zudem lässt sich die Stadt - im Gegensatz zu anderen amerikanischen Großstädten - auch sehr gut zu Fuß erkunden. Es werden unter anderem regelmäßige Walking Tours durch die historische Altstadt angeboten. Auch der idyllische Waterfront Park am Ohio River eignet sich perfekt für einen ausgiebigen Spaziergang. Empfehlenswert: die nahgelegene Big Four Bridge - eine Fußgängerbrücke über den Ohio River, die die Bundesstaaten Kentucky und Indiana miteinander verbindet.

 

Big Four Bridge in Louisville 

 

Blick auf die Big Four Bridge und den Ohio River

Top-Tipps: 

Ein Abstecher in die 'residential areas' von Louisville lohnt sich. Typisch amerikanische Stadthäuschen mit hübsch geschmückten Front Porches zieren den Stadtteil The Highlands rund um die Bellarmine University. Besonders populär ist hier die Bardstown Road, nicht zuletzt wegen des großen Angebots an Bars und hippen Fast-Food-Restaurants. Das amerikanische Frühstückscafé Highland Morning (1416 Bardstown Rd) serviert die besten Blueberry Pancakes der Stadt.

Aber auch in anderen Stadtteilen kannst Du Dich kulinarisch überraschen lassen. Zum Beispiel im mexikanischen Restaurant Citizen 7. Meine Favorites: die Barbacoa Tacos und der Highlands Margarita. Auch die Mussel & Burger Bar ist ein Must. Der Local Burger ist fantastisch! 

 

The Highlands, Louisville

 

Brunch im Highland Morning

 

Für Football-Fans: Die Louisville Cardinals spielen während der Football Season regelmäßig im Papa John's Cardinal Stadium. 

 

Restaurant Citizen 7, Louisville

Kentucky Country Side: 


Für einen Ausflug in die malerische Kentucky Country Side eignet sich eine Fahrt nach Bardstown. Die Kleinstadt, die 40 Meilen südlich von Louisville liegt, trägt nicht umsonst den Titel 'The most beautiful small town in America'

Auf dem Pflichtprogramm steht ein Besuch der Maker's Mark Distillery in der benachbarten Ortschaft Loretto. Die pittoreske Star Hill Farm, wo der bekannte Bourbon produziert wird, bietet Dir eine 90-minütige Erlebnistour durch die aktive Distillery. Das Highlight: Am Ende der Führung darfst Du Deine eigene Bourbon-Flasche selbst gestalten und in das markante rote Siegelwachs tauchen. Auch andere bekannte Distillerys, wie Jim Beam, Four Roses und Wild Turkey sind nur einen Katzensprung von Bardstown entfernt.


 

Star Hill Farm, Maker's Mark Distillery 

 

Maker's Mark Distillery



#2 Nashville, Tennessee 

Nashville ist populärer denn je und entwickelt sich langsam aber sicher zur freundlichsten Start-Up-Oase der USA. Die Kunstszene boomt. Die Restaurantszene ist unglaublich dynamisch. Aber keine Angst, das alte Nashville lebt weiter. Am Ende des Tages dreht sich in Music City dann doch wieder alles um Cowboy-Boots, Gitarren und Honky Tonk. 

 

Nashville Skyline / Batman Building

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Dreams come true in Music City.

Tipps für die besten Restaurants, Cafés un Country Bars der Stadt: 

  • Listening Room Café: Hier lauschst Du den Country Stars von morgen bei einzigartigen Unplugged-Konzerten. Es lohnt sich, die Tickets frühzeitig zu buchen, da sie in der Regel schnell ausverkauft sind. 
  • Pinewood Social: Wenn Du ein "Social Gathering" der besonderen Art suchst, bist Du hier genau richtig. Neben einer Bowling-Bahn und einem Swimming-Pool beherbergt das Pinewood Social ein schickes Restaurant sowie eine "Living Room Area", die einem gemütlichen Café gleicht. Mehr Infos hier
  • Barista Parlor: Die beste Kaffeerösterei der Stadt hat mittlerweile drei Filialen. Angefangen hat alles auf der 519B Gallatin Avenue in East Nashville. Dort befindet sich seit 2011 das erste Barista Parlor Kaffeehaus in einer umgewandelten Garage. Hier wird selbst geröstet und sehr viel Wert auf ein stylishes Ambiente gelegt. Mein Tipp: Nicht von der Kaffee-Menükarte einschüchtern lassen und unbedingt den Vanilla Bourbon Iced Coffee probieren! 
  • Adele's: Ein schickes Restaurant mit Loft-Charakter im Stadtteil The Gulch. Sehr guter Service, leckere Gerichte à la française, ausgefallene Cocktails.
  • Johnny Cash Museum: Zugegeben nicht das beste Museum, das ich jemals besucht habe aber jedem Johnny Cash & June Carter Fan wird hier das Herz aufgehen. Ein paar Details fehlen aber insgesamt ein gelungener und bewegender Rückblick auf Johnny's Leben.
  • Broadway: Sehr touristisch aber die typischen Honky Tonk-Bars mit 24/7 Live Musik solltest Du Dir nicht entgehen lassen. Mein Favorit: Tootsie's Orchid Lounge. 
  • 12th Avenue South: Die 12th Avenue South bildet einen wunderschönen Kontrast zum wilden Downtown-Treiben. Hippe Coffee Shops, wie Frothy Monkey, reihen sich an angesagte Restaurants, wie Bartaco und Burger Up. Mitten in diesem Meer aus urbanen Cafés und Lokalitäten befindet sich Reese Witherspoon's erster Clothing Store Draper James

 

Kaffeekunst im Barista Parlor in East Nashville

 

Hello, I'm Johnny Cash. 


 

Honky Tonk Bars @ Broadway

 

East Nashville

 

Spotted on 12th Avenue South

 

Draper James - die neue Lifestyle-Marke von Reese Witherspoon. 


#3 New Orleans, Lousiana 

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Laissez les bons temps ruler.

Wenn Du denkst, in New Orleans dreht sich alles um Mardi Gras, Jazz, Bourbon und Voodoo, dann liegst Du richtig. Aber auch jenseits des aufregenden Nachtlebens hat ' The Big Easy' sehr viel zu bieten. New Orleans ist eine kulturelle Hochburg mit afrikanischen, indianischen, cajunischen und kreolischen Einflüssen. Hier trifft Südstaaten-Charme auf karibisches Flair und genau das macht N'Orleans (wie die Locals sagen) zu einer so facettenreichen und einzigartigen Destination.

 

Jackson Square mit Blick auf die Saint Louis Cathedral


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There are a lot of places I like, but I like New Orleans better. The city is one very long poem.  
- Bob Dylan

Die historischen Stadtteile von New Orleans:

French Quarter

Das picture-perfect French Quarter bildet den historischen Stadtkern von New Orleans. Die allseits bekannte Bourbon Street mit ihren verruchten Bars und Striplokalen passt nicht wirklich ins Bild, zieht aber täglich tausende Touristen in ihren Bann. Umso mehr Glanz und Farbe gibt's dafür auf der Royal Street, der Hauptstraße des French Quarters. Die im klassizistischen Stil erbauten Gebäude mit ihren verschnörkelten, französischen Balkonen machen sich äußerst gut vor der Kamera. Hier findest Du zahlreiche Boutiquen, Cafés, Voodoo-Shops und kleine Weinbars. Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich der Jackson Square - ein historischer Park, der auf die imposante römisch-katholische Saint Louis Cathedral zuläuft. Hier tummeln sich neben Touristen auch Straßenkünstler und Wahrsager. 

Frenchmen Street: Ein goldener Tipp, der mir von einem äußerst gut gelaunten Uber-Fahrer ans Herz gelegt wurde: "Tourists go to Bourbon street, locals go to Frenchmen Street." Wenn Du typische Jazz-Abende abseits der turbulenten Bourbon Street inklusive authentischer Straßenkonzerte erleben möchtest, solltest Du einen Abstecher auf die Frenchmen Street wagen. Mein Favorit unter den unzähligen Jazz-Bars: The Spotted Cat.

 

French Quarter

 

Orleans Street, French Quarter

Garden District

Ein Spaziergang durch das südwestlich vom Stadtkern liegende Garden District lohnt sich allein wegen der wunderschönen georgianischen Bauten und der atemberaubenden Virginia-Eichen, von denen düster wirkendes Louisianamoos herabhängt. Besonders sehenswert sind hier die Prytania Street sowie die Magazine Street. Letztere schmückt sich mit ausgefallenen Boutiquen, verrückten Tattoo-Studios, kleinen Restaurants und Cafés. Im Garden District befindet sich der Lafayette Cemetery No. 1, der Autorin Anne Rice als Inspiration für Ihre berühmten Vampir-Romane (The Vampire Chronicles) diente. 

 

Harmony Street, Garden District 

 

Wunderschöne Villen im wunderschönen Garden District

 

Garden District

 

Lafayette Cemetery No. 1 

Tremé 


Der älteste Afro-American Stadtteil der USA bildet ein Zentrum für die kreolische Kultur. Wenn Du tiefer in die Geschichte von Tremé eintauchen möchtest, solltest Du dem New Orleans African American Museum sowie dem Backstreet Cultural Museum einen Besuch abstatten. Ein Spaziergang durch den nahegelegenen Louis Armstrong Park und die umliegenden Straßen lohnt sich. Mehr zu Tremé hier

 

Louis Armstrong Park 

Kulinarische Highlights:

  • Café du monde: Ein MUST-DO. Traditionsgemäß wird hier Café au lait mit Puderzucker überhäuften Beignets serviert.
  • Cake Café & Bakery: Das beste Frühstück im Stadtteil Marigny. 

  • Surrey's Juice Bar: Das beste Frühstück im Garden District. 


  • Dooky Chase: Kreolische Küche at its best. Übrigens: Hier hat Barack Obama anschließend an seine Inauguration zu Abend gegessen. Eingerahmte Schnappschüsse erinnern an den historischen Tag
  • Elizabeth's: Eine Institution in Bywater. Moderne kreolische Küche, gute Cocktails, ausgelassene Stimmung. Ein Restaurant so bunt wie New Orleans selbst. Sündhaft lecker: die Vorspeise Bacon Praline. 
  • Port of call: Die besten Burger und Baked Potatoes der Stadt. Unbedingt den Huma Huma-Cocktail probieren. 

 

Must-do: Beignets & Café au lait im Café du Monde 



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