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Süßes und Salziges – die versteckten Fettquellen

„Snacken ja, aber die Menge macht´s!“

 

Frau vor Laptop mit Chips

Eine der größten Herausforderungen bei der Ernährungsumstellung – das Naschen nebenbei. Allgemein auch als „Snacking“ bezeichnet, egal ob Süßes (Süßigkeiten, Kuchen, Fertigbackwaren, Eis & Co.) und/ oder Salziges (salzige Knabberwaren wie Chips, Salzstangen, Flips & Co.).

„Snacks“ enthalten neben (ungünstigem) Fett meist auch viel Zucker oder Salz. Schon kleine Portionen belasten die Energiebilanz. Durch den beiläufigen Verzehr von „Snacks“ ist die Gefahr groß, diese im Ernährungstagebuch zu vergessen. Das erschwert die Suche nach „Dickmachern“ und „dickmachenden Gewohnheiten“.

Überprüfen Sie Ihren Verzehr von Süßem und Salzigem im DiP-Ernährungstagebuch. Essen Sie mehrmals pro Woche oder gar täglich Süßigkeiten oder Knabberwaren? Lassen sich bestimmte Gelegenheiten, ein bestimmtes Muster oder eine bestimmte Uhrzeit erkennen, bei der Süßes oder Salziges „her muss“?

Haben Sie einen Verdacht, aber nichts gefunden? Seien Sie in den kommenden Tagen besonders aufmerksam in der Zeit zwischen den Hauptmahlzeiten. 

Clever tauschen

Für die Einen ist der komplette Verzicht auf Süßigkeiten und Knabbereien problemlos machbar, während Andere den Verzicht als starke Belastung und Einschränkung empfinden. Um beim Verzehr von Süßem und Salzigem flexibel zu reagieren, helfen folgende Tipps, die für SIE richtige Strategie zu finden:

  • Schränken Sie den Verzehr von Süßem und Salzigem gezielt ein.
  • Legen Sie in greifbarer Nähe keine Snack-Vorräte an.
  • Verzehren Sie Süßes und Salziges nicht nebenbei, sondern genießen Sie bewusst eine kleine Menge.
  • Arbeiten Sie mit flexiblen Vorsätzen.
  • Sagen Sie „Nein!“ in Situationen, in denen Sie eigentlich gar nichts naschen möchten!
  • Greifen Sie beim Einkaufen zu den Kleinpackungen (Portionsbeutel).
  • Wenn Sie in bestimmten Situationen nicht verzichten möchten, wählen Sie die energieärmeren Varianten (Quelle: Bundeslebensmittelschlüssel):
    • Wählen Sie 120 g Zwetschgenkuchen mit Hefeteig (190 kcal und 4 g Fett) statt 120 g Plundergebäck (435 kcal und 23 g Fett)
    • Wählen Sie 50 g Grissini (140 kcal und 6 g Fett) statt 50 g Erdnussflips (270 kcal und 17 g Fett)

Wenn Sie sich nicht dazu verleiten lassen, eine größere Menge zu verzehren, lässt sich so einiges an Energie einsparen. „Snacken ja, aber die Menge macht´s!“

 

"Daumen nach unten"

Fettreiches Gebäck:

  • Rührkuchen, Obstkuchen mit Mürbeteig
  • Sahnetorte
  • Croissants, Plunderstückchen
  • Schmalzgebäck, Krapfen

Fettreiche Süßigkeiten:

  • Kekse (mit Schokolade, Cremefüllung, etc.)
  • Schokolade
  • Eiscreme

Fettreiche Knabberwaren:

  • Kartoffelchips
  • Geröstete Nüsse
 

"Daumen nach oben"

Fettarmes Gebäck:

  • Obstkuchen mit Hefe-, Biskuit- oder Quark-Öl-Teig
  • Hefezopf, Rosinenbrötchen aus Hefeteig
  • Laugenhörnchen

Fettarme Süßigkeiten:

  • Russisch Brot, Trockenobst
  • Vollkorn- oder Müslikekse
  • Fettreduzierter Schokopudding
  • Fruchteis, Sorbet, Joghurt mit Früchten

Fettarme Knabberwaren:

  • Salzstangen, Reiscracker, Grissini

Nüsse natur (ungesalzen, nicht geröstet) stellen ebenfalls eine sinnvolle Alternative zu Chips & Co. dar. Nüsse enthalten hochwertige Fettsäuren. Sie sind nichtsdestotrotz relativ energiereich. Achten Sie daher auch bei Nüssen auf einen maßvollen Verzehr (1 Portion entspricht etwa 25 g, d.h. eine halbe Hand voll).

Lassen Sie sich bei der Suche nach Alternativen auch von Ihrem DiP-Ernährungstagebuch leiten. Die gelbe und grüne Ampel zeigt Ihnen, wenn Sie auf dem richtigen Weg sind.



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