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Marketing 3.0: Willkommen in der Relevanz!

 

 

Der Kampf um die Aufmerksamkeit

Mehr als 80.000 Marken bescheren uns täglich etwa sechstausend Werbekontakte. Auf dem Weg zur Arbeit begegnen wir etlichen Plakat- und Anzeigenformaten. Auf unseren Smartphone- und Laptop-Fenstern ploppen im Sekundentakt nervige Banner auf. Und auf der Couch berieseln uns zu allem Überfluss auch noch durchgetaktete TV-Spots, die ein durch Product-Placements durchsiebtes Abendprogramm unterbrechen. Bewusst erinnern können wir von alledem vielleicht gerade einmal drei Auftritte. Diese erstaunlich geringe Ausbeute zeigt doch mehr als deutlich: der Kampf um den Kunden ist längst zu einem Kampf um seine Aufmerksamkeit geworden. Der legendäre Werbemann Howard L. Gossage hat einmal treffend formuliert: „Die Menschen lesen keine Werbung. Sie lesen, was sie interessiert. Und manchmal ist’s ne Anzeige.“ Das Interesse ist also längst nicht mehr dem vergönnt, der am lautesten und häufigsten schreit oder der am grellsten blinkt. Wer heutzutage Aufmerksamkeit und Relevanz gewinnen will, der muss mehr denn je durch Inhalte überzeugen.

Hochwertigen Inhalt finden und erzeugen

Unternehmen müssen sich die Frage stellen, was sie interessantes erzählen können. Und da „interessant“ ein sehr weites Feld ist, muss eine vernünftige Content-Marketing-Strategie her. Auch wenn Content-Marketing immer noch zu den jüngeren Feldern der Werbelandschaft gehört, haben viele Unternehmen bereits ihre Hausaufgaben gemacht. Sie nutzen ihre Chance, mittels informativer Inhalte potenzielle Kunden anzusprechen. Die Marschrichtung ist dabei klar: vertiefte Information statt oberflächlicher Werbung, spannende Geschichten statt einsilbiger Phrasen, Dialog statt Monolog.Insbesondere wenn ansprechende Inhalte im redaktionellen Umfeld eines reichweitenstarken Mediums platziert werden, profitieren die Unternehmen vom Vertrauen, das die Leser diesem entgegenbringen. Längst steckt man mindestens gleichwertig viel Hirnschmalz in eine gute Content-Strategie wie in den schrillsten und abgefahrensten TV-Spot. Und man greift dazu nicht nur auf die klassischen Werbeagenturen zurück, sondern arbeitet mit Journalisten, Redakteuren, Bloggern, ja sogar Dokumentarfilmern zusammen. Content-Marketing ist die permanente Suche nach Themen und Geschichten, die einerseits in der Marke stecken und andererseits für die Verbraucher von besonderer Relevanz sind.

Auf die passende Distribution kommt es an

Qualitativ hochwertiger Inhalt hat seinen Preis. Content-Marketing gewinnt für Werbetreibende zunehmend an Stellenwert, sodass die Budgets konstant wachsen. Marketingfachleute wollen natürlich sicherstellen, dass aufwendig produzierte Inhalte auch effizient distribuiert werden. Doch das gestaltet sich oft schwieriger als erwartet. So wird beispielsweise nur 1% des Contents, den ein Unternehmen auf Facebook publiziert, den Abonnenten auch tatsächlich zugespielt. Die vermeintliche Ausweg: Einkauf kostspieliger Facebook-Ads oder die Schaltung kampagnenbasierender Advertorials. Doch die Lösung könnte viel einfacher sein. Stellen Sie sich vor, es gäbe einen Kanal, der den unmittelbaren Kontakt mit Endverbrauchern ermöglicht. Wo Owned-Media ihr vollständiges Potenzial ausschöpfen kann und zu permanentem und nachhaltigem Wachstum der Unternehmensreichweite führt.

Eine neue Dimension des Content-Marketings

Diese Möglichkeit bietet ein personalisierbarer Content-Blog. Bei Juptr entscheiden Nutzer, wem sie folgen möchten und welche Inhalte ihnen angezeigt werden sollen. Unternehmen haben dabei die Möglichkeit, Kunden und Followern auf eigenen BrandChannels relevanten Content zuzuspielen. Ohne Umwege, direkt und effizient. Gleichzeitig können sie User identifizieren, besser kennenlernen und somit nachhaltiger ansprechen. Außerdem kann jeder einzelne Artikel über die Nutzer selbst plattformübergreifend distribuiert werden und es besteht die Möglichkeiten mittels Foren in unmittelbaren Kontakt zu treten. Warum also noch übermäßig viele Spendings für klassische Werbung aufbringen, wenn man sein eigenes Medium schaffen kann?Mit Werbung, die nicht nervig daherkommt. Die keine unnötigen Streuverluste aufweist. Sondern genau so ist, wie sie heutzutage sein sollte: zielgerichtet, interessant und relevant. 

 



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